Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.

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Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.


Adventsgrüße aus Landin

In diesen von zunehmenden Einschränkungen geprägten Tagen, am Ende eines besonderen aber doch erfolgreichen Jahres möchte ich mich bei allen Freunden, geneigten Beobachtern und unermüdlichen Unterstützern der Landiner Kirche für das Interesse und die Zuwendungen bedanken.

Wie gern hätte ich es allen persönlich gesagt, beispielsweise auf unserem alljährlichen Weihnachtsmarkt (der coronabedingt nun zum zweiten Mal ausfiel) oder ersatzweise einem Adventssingen in der Kirche (ebenfalls pandemiebedingt abgesagt) oder wenigstens einem gemeinsamen Treff im Freien an der Feuerschale (aus Sicherheitsgründen garnicht erst angekündigt). Mehr als einmal kam der Gedanke: da haben wir nun unsere Kirche so schön wieder hergerichtet und können sie doch nicht so nutzen, wie wir möchten.
Aber im Moment geht es ja allen Initiativen und Gemeinschaftsprojekten ähnlich.

Aber ein paar schöne Ereignise konnten wir in diesem Jahr doch feiern: eine Taufe im Mai und die Eröffnungsausstellung am 25.09.2021 – die gab doch einen guten Vorgeschmack darauf, was wir in Zukunft hier alles erleben können. Pläne dafür gibt es schon genug.
Ich freue mich schon darauf, im kommenden Jahr diese Pläne mit euch in der Dorfgemeinschaft umzusetzen. Und noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, am Heiligen Abend eine Christvesper abzuhalten!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Gert Dittrich
Förderverein


Eine neue Geschichte aus Landin ist online:
"Störche bringen Glück ins Haus"

In unserer Rubrik : "Geschichten aus Landin" mit Anekdoten aus dem Dorfleben und Geschichten aus früheren Tagen ist ein neuer Beitrag zu lesen. Herzlichen Dank dem Autor Herrn Dr. Knackmuß!     Folgen Sie dem Link zu den Geschichten aus Landin.


Aktualisierter Bautenstandsbericht veröffentlicht

Nachdem rechtzeitig vor der Eröffnungsfeier noch die Restaurierung des Altars abgeschlossen werden konnte, legt das Planungsbüro IBS nun den aktualisierten Bautenstandsbericht zur Veröffentlichung vor.

Unter folgendem Link finden Sie den aktualisierten Bautenstandsbericht des Büro IBS.


Eröffnungsfeier der Kunst- und Kulturkirche Landin

Am 25. September 2021 fand endlich das ersehnte Fest statt, die sanierte Landiner Kirche auch als ein Begegnungsort für Kunst und Kultur einzuweihen.
Der Himmel gab seinen Segen dazu – bei sonnigem Wetter konnte sowohl in der Kirche wie außen herum entspannt gefeiert werden. Über 170 Menschen kamen an der Hygienekontrolle vorbei, so viele, dass leider nicht alle in die Kirche passten.

Das Programm eröffnete Gert Dittrich (Vorsitzender des Fördervereins), der die Gäste willkommen hieß und einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Sanierung gab. Hanka Gregor (Ortsvorsteherin) bedankte sich im Namen der Landiner bei den drei Hauptakteuren Gert und Sonja Dittrich und Dirk Friese mit Blumen und Geschenken. Andreas Tutzschke (Vorsitzender des Gemeindekirchenrats) betonte die Herausforderung für den GKR bei der Begleitung der Sanierung und wünschte für die weitere Kulturarbeit viel Erfolg.
Überraschend waren eine Vertreterin und der Bürgermeister aus der Partnergemeinde Sommerland angereist und brachten als Glück bringendes Geschenk eine handgeschmiedete Skulptur einer Sonnenblume aus Hufeisen eines Sommerländer Künstlers mit.

Ein Höhepunkt folgte: Ulrich Marcks weihte den weißen, digitalen Flügel ein. Er spielte mit Bravour Ausschnitte von Bach, Mozart und Schubert* und gab zu einzelnen Stücken kurze Erläuterungen. Tom Müller hielt eine berührende Rede, und eröffnete die Fotoausstellung „bei uns – ein Dorf im Wandel“. Weiter unten ist der Begleittext zur Ausstellung abgedruckt. Leider konnte Chris Dormer, der fotografiert und die Fotos bearbeitet hatte, nicht persönlich gewürdigt werden, da er verhindert war.
Bei dem schönen Licht wirkten die Fotos noch freundlicher und dort wie an den beiden Tischen mit den Bildern aus alten Zeiten gab es einen angeregten Austausch.

Vor der Kirche erinnerten die beiden Stände mit Speisen und Getränken ein wenig an mittelalterliche Feste. Die rundherum um die Kirche sitzenden Besucher wurden jedoch nicht nur durch leckere Kuchen, Salate, Würste erfreut, sondern Detlef Bendig sorgte mit Gitarre und Gesang für eine entspannte, heitere Stimmung.
Ein Nachmittag, der in guter Erinnerung bleiben wird – und nur möglich durch die vielen helfenden Hände beim Auf- und Abbau, beim Einkaufen, Herstellen und Verkaufen der kulinarischen Genüsse, bei der Hygienekontrolle, bei der Technik und durch die großzügige, unbürokratische finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung Rathenow und dem Landkreis Havelland: Vielen Dank!

* J.S. Bach: Drei zweistimmige Inventionen, W.A. Mozart: 1.Satz aus Klaviersonate A-Dur, KV 331, Franz Schubert: Zwölf Walzer aus Op.50.

 
Hier folgt ein Video, das anschaulich die schöne Stimmung vermittelt und noch einmal für alle, die nicht mehr in die Kirche rein kamen, eine Hörprobe von Ulrich Marcks Klavierspiel (Schubert) gibt.

 

Die Ausstellung "bei uns" wird mit folgendem Text von Tom Müller eingeleitet.

Er versucht, die Zuwanderung und stetige Veränderung eines Dorfes im Kontext von Einst und Heut zu benennen.  Das Miteinander im Nebeneinander zu beschreiben.  Einfach dieses Stückchen, welches Landin ein wenig besonders macht.

 

bei uns
ein Dorf im Wandel

 
 

»Die Landiner hab‘n die Ruhe weg«
Zitat eines Landiners 2021

 

In den Umbrüchen der letzten 100 Jahre liegen eine Vielzahl von Veränderungen hinter Landin.
Vom einstigen Gutsherrensitz mit klaren, feudalen Hierarchien bis zur heutigen Version der Menschen in ihren kleinen Einzelparadiesen war es ein langer Weg.
Ein durch Enteignungen, Neuanfänge und Zuwanderung geprägtes, ständig bewegtes Gefüge.

Ein Weg, der vom plötzlichen Fehlen der hohen Herrschaft als Hauptarbeitgeber und Leitfigur, sowie von Hunger, der sich oft wiederholenden Ungewissheit, aber auch vom Teilen geprägt wurde.
Ein Weg, der Krieg, Verluste, die Zwangskollektivierung der 60ziger und die darauffolgenden Jahre als Teil der LPG Freie Scholle Landin durchlebte.

Ein weiterer plötzlicher Umbruch in den 90zigern und die damit verbundene Neuorientierung jedes Einzelnen folgte und veränderte das Miteinander. Er wirkte sich auf jeden Einzelnen aus.
Er zerriss Gewesenes, hat Biographien beeinflusst, brachte jedoch auch neue Bewohner und nicht wenige Bautätigkeiten ins Dorf.

Integration, Leben mit dem Wechsel und Annahme von Neuankömmlingen – damals wie heute – eine Gemeinschaftsaufgabe.
Neben harter, täglicher Arbeit, neben etlichen Feiern, Feuerwehraktivitäten und Kulturfesten.
Kleines und großes Zusammenhalten in wechselhaften Zeiten. Teilen.
Zwischen Menschen.
Die Bewohner und das Dorfbild Landins wurden durch den stetigen Wandel geprägt.
Vielleicht das Geheimrezept für die Form von Miteinander, dessen Geist auch heute noch die meisten Dorfbewohner in sich tragen und die es Ankömmlingen ein wenig einfacher macht.
Das Alte bewahren und Neuem – wenn auch zaghaft, aber dennoch offen – zu begegnen, liegt in der Geschichte Landins.
100 Jahre Bewegung und Wandel mit dem Ergebnis, dass die Landiner nicht viel erschüttern kann.
Trotz manchem Unmut, trotz verschiedener Meinungen, trotz Wetter, trotz vielerlei Veränderungen und ständig neuer Lebensumstände, welche im Kleinen, sowie im Großen existierten. Gemeinschaft trotz Verschiedenheit. Das ist hier möglich. Ein eventueller Grund der heute fühlbaren Ruhe?

Auch die weitere »Besiedelung« mit vielen Neulandinern aller Art und Couleur seit den 90zigern gelang nicht zuletzt dank Toleranz und der besagten Ruhe.
Die Eigenschaft des »sich-auf-einander-Einlassens« war und ist ein wertvolles Gut.
Vielleicht nicht immer stolperfrei brachten sie jedoch auch einiges an Buntes in das Miteinander.
Kamen kreativer Geist, neue Beziehungen und Grüppchen, kleine und große Projekte zustande, welche dem Dorf Gestalt geben und einen Teil seines neuen Geistes ausmachen.
Dieses Neue wächst Stück für Stück auf dem Fundament der im Havelland bekannten stoischen Ruhe und wortkargen Ruppigkeit, welcher zumeist ein großes Herz innewohnt.
Neue Nachbarschaften und teils innige Freundschaften sind entstanden, aus denen wir noch lange voneinander lernen und in denen wir miteinander lachen können.
Diese Ausstellung versucht den Geist des Miteinanders im Kontext zur Geschichte abzubilden.
Dank den Menschen, die mit ihren Gesichtern dazu beitrugen.

Im Heute. Im Jetzt. Danke Landin...
 

 


Exkursion zum Teufelsberg vom 20.08.2021 brachte neue Erkenntnisse

Kuhschellen (hinter Gittern) am Teufelsberg

Unter fachkundlicher Anleitung von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg fand am 20.08.2021 eine Führung durch das Naturschutzgebiet Teufelsberg in Landin statt.

Auf der Exkursion konnte man sich über das Naturschutzgebiet Teufelsberg, seine Pflanzenwelt und insbesondere über die bedrohten und geschützten Arten, wie die selten gewordene Kuhschelle, informieren.

Für die Teilnehmer der Exkursion war die Wanderung sehr informativ und erkenntnisreich.
Insbesondere der Blick und das Bewusstsein für die einmalige Natur, die uns umgibt, wurde geschärft, aber auch das Verständnis für die Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt.
Nach der etwa zweieinhalbstündigen Wanderung schloss sich noch ein intensiver Austausch der Teilnehmer an.

Die Mitarbeiter der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg haben dazu einen kleinen Webseitenartikel erstellt; dieser kann unter folgendem Link abrufen werden:

https://www.life-trockenrasen.de/projekttagebuch/die-floristischen-schaetze-des-teufelsberges/

Für Interessierte gibt es hier noch eine Artenliste mit weiteren, besonderen Pflanzen des Teufelsbergs:  Artenliste (PDF zum Download).

Ein herzliches Dankeschön an das Team des Naturschutzfonds.


Einladung zur Eröffnung der sanierten Dorfkirche Landin als "Kunst- und Kulturkirche"

  Bild gemalt von Conny Blume

Am 25. September 2021 ab 15 Uhr wollen wir endlich unsere so schön sanierte Kirche als einen Ort der Begegnung von Kunst und Kultur mit einer Feier einweihen.

Programm:
15:00 Uhr  Ulrich Marcks – Klavierspiel
15:30 Uhr  Kurze Ansprachen und Eröffnung der Foto-Ausstellung „bei uns“ (aktuelle und historische Fotos der Dorfgemeinschaft Landin)

So viel sei schon verraten – die meisten Bewohner*innen von Landin haben sich bereit erklärt, sich vor ihrem Haus ablichten zu lassen und diese Bilder werden neben anderen in der Kirche ausgestellt.

Wie immer wird natürlich auch gut für das leibliche Wohl gesorgt. Vor der Kirche gibt es Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier bei Gitarre und Gesang.

Hier gibt es die Einladung als PDF zum Download.

Es gelten die gängigen Hygieneregeln (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene, Getestete, Abstandhalten, Maske, Kontaktlisten...)
Ein paar Schnelltests sind vorhanden für den Ausnahmefall, dass jemand vorher keine Testmöglichkeit hatte.


!!!Geschichtenkonferenz in Landin!!!

Am 19.09.2021 um 16:00 Uhr in der Landiner Kirche.

Seit 2017 schreibt Herr Dr. Knackmuß jeden Monat exklusiv für die Landiner Homepage eine schöne Geschichte – die Geschichten aus Landin.
Nun sind verständlicherweise fast alle Geschichten, die Herr Knackmuß kennt, auch erzählt und es ist an der Zeit, dass wir alle uns mal zusammensetzen und darüber nachdenken, was noch so alles erzählenswert ist.
Daher lade ich ganz herzlich alle Landiner und Freunde Landins von nah und fern ein, gemeinsam mit uns darüber nachzudenken, welche Geschichten unbedingt noch erzählt werden müssen.
Ich hoffe auf zahlreiche und inspirierende Teilnahme, für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Gert Dittrich


 

 
Der Förderverein wünscht allen seinen Mitgliedern, Förderern und Freunden der Landiner Kirche ein friedliches und gesegnetes Osterfest.
 

Landiner Schleiereule in Polen aufgefunden

Über Herrn René Riep vom Naturschutzbund (Nabu) erreichte uns die Nachricht, dass eine der im letzten Jahr in der Landiner Kirche ausgebrüteten Schleiereulen tot oder sterbend in Polen aufgefunden wurde - 326 km entfernt vom Geburtsort.
Keine schöne Nachricht, aber auch nicht ungewöhnlich, da es leider viele Schleiereulen in dieser Weise trifft.

Wir sind gespannt auf das Brutjahr 2021 und hoffen, dass es wieder Schleiereulen-Nachwuchs in Landin geben wird!

Zumindest ist es interessant zu erfahren, wohin es eine der Landiner Eulen verschlagen hat.
Wer sich genauer dafür interessiert, findet hier die Daten zum Wiederfund des Vogels.


Ein paar Winterbilder - die Landiner Kirche im Schnee

Nun ist es doch noch einmal weiß geworden in Landin und die Kirche zeigt sich in besonderem Ambiente.

(Zum Vergrößern, bitte Bilder anklicken!)


Landiner Kirche unterm Regenbogen

Am Freitag, 22. Januar 2021, hat unser Vereinsmitglied Hanna Ahrend-Schulze genau im richtigen Moment auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt. Diese besondere Kombination aus flach über den Horizont strahlendem Sonnenlicht und dem Regenbogen über der Landiner Kirche bestand nur wenige Augenblicke. Danke für diese schönen Bilder.

(Zum Vergrößern, bitte Bilder anklicken!)


 
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Die Landiner Kirche im Jahr 2015

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