Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.

Willkommen auf der Seite des
Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.


Ausstellung:  3D+2D
Rendezvous zwischen Plastik und Malerei

Ausstellung in der Kunst- und Kulturkirche Landin

3D+2D
Rendezvous zwischen Plastik und Malerei

Arbeiten von Uthea Dormer und Uwe Sernow-Rose

Eröffnung + Vernissage:
Samstag, 09. Juli 2022, 16 bis 20 Uhr
danach bis zum 24.07.2022*

Musik zur Vernissage:
Ben ”King” Perkoff

Saxophon, Santa Monica / Karlifornien
In der Tradition des Honker and shouter

Dorfkirche Landin Steinstr. 8
14715 Kotzen/OT Landin
(Ecke Steinstr./Bergstr.)
Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

*Ab dem 10.07.2022
Die Kirche ist nicht durchgehend geöffnet, sondern muss für Besucher aufgeschlossen werden.
Bitte innerhalb der Besucherzeiten

Samstag/Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr
Montag – Freitag 16:00 bis 18:00 Uhr

folgende Telefonnummer anrufen, um Einlass zu bekommen: 033 874 99 97 99.

Die Veranstaltung findet nach den geltenden Coronaregeln statt.

Hier finden Sie den Ausstellungs-Flyer zum Download.

ohne Titel, Acryl auf Leinwand 60 cm x 50 cm, Uthea Dormer

PARADE, Stahl, H 52 / B 24 cm, Uwe Sernow-Rose


Eine neue Geschichte aus Landin ist online:
"Jens Bauer kauft ein Haus in Landin"

In unserer Rubrik : "Geschichten aus Landin" mit Anekdoten aus dem Dorfleben und Geschichten aus früheren Tagen ist ein neuer Beitrag zu lesen. Herzlichen Dank dem Autor Herrn Dr. Knackmuß!     Folgen Sie dem Link zu den Geschichten aus Landin.


Weitere Bautätigkeiten im Umfeld der Landiner Kirche

Zur Zeit findet gerade die geplante Wegepflasterung statt.
Damit soll der Zugang für unsere älteren und ganz jungen Besucher erleichtert werden.

Da dabei in die Bodenstruktur eingegriffen wird und unsere Kirche nebenbei auch ein Bodendenkmal ist, werden diese Arbeiten von einer Archäologen-Agentur begleitet.
Die beiden engagierten Archäologinnen wurden dabei auch fündig. So legten sie das Feldstein-Fundament einer Mauer frei und entdeckten eine gemauerte Gruft, die vermutlich vor dem 17. Jhd. erbaut wurde, also noch bevor unser derzeitige Kirche errichtet wurde.
Wir sind auf den archäologischen Bericht sehr gespannt.

Gert Dittrich

 
(Zum Vergrößern, bitte Bilder anklicken!)

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Vorankündigung der geplanten Veranstaltungen in Landin 2022

Folgende Veranstaltungen sind in Landin für das restliche Jahr 2022 geplant:
  1. Vernissage und Ausstellung, Uthea Dormer (Malerei) und Uwe Sernow-Rose (Metallkunst)
    • Ort: Dorfkirche Landin
    • Vernissage: 9. Juli, 15 Uhr
    • Ausstellung bis ca. Ende August
    • Einlass für Besucher unter der Telefonnummer 033874 99 97 99 in den folgenden Besuchszeiten: Sa + So: 11 - 19 Uhr, Mo – Fr: 16 - 18 Uhr
  2. Dorffest
    • Ort: Platz vor dem Gemeindehaus
    • Datum: 23. Juli, von ca. 15 – 22 Uhr
    • mit der Band Drunkabillies (Auftritt im Rahmen von Kultur auf Tour des Kulturzentrums Rathenow)
  3. Puppentheater für Kinder vom Berliner Puppenkoffer
    • Ort: Dorfkirche Landin
    • Datum: 1. Oktober, 15 Uhr
  4. Weihnachtssingen mit dem Chor Salto Tonale
    • Ort: Dorfkirche Landin
    • Datum: 4. Dezember, ca. 15 Uhr
    und am selben Tag (4.12.) Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor dem Gemeindehaus

 


Ausstellung  "Zwischenwelten"

"Zwischenwelten"

Abstrakte, experimentelle Fotografie des Landiner Künstlers Dirk Friese

Ausstellung in der Kunst- und Kulturkirche Landin
vom 09. April bis 08. Mai 2022

Vernissage: Samstag, 09.04.2022, um 17 Uhr
Mit musikalischer Begleitung durch Barbara Sadowski

Einlass für Besucher unter der Telefonnummer 033874 – 99 97 99 in den folgenden Besuchszeiten: Sa + So: 11 - 19 Uhr, Mo – Fr: 16 - 18 Uhr

Dorfkirche Landin
Steinstraße 8 (Ecke Bergstraße)
14715 Kotzen OT Landin

Eine Veranstaltung des Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.

Die Kirche ist nicht durchgängig geöffnet, sondern muss für Besucher aufgeschlossen werden.
Bitte innerhalb der Besuchszeiten  Samstag + Sonntag: 11 - 19 Uhr,  Montag – Freitag: 16 - 18 Uhr folgende Telefonnummer 033874 – 99 97 99 anrufen, um Einlass zu bekommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier finden Sie die Karte mit den Informationen zur Ausstellung zum Download.
 


Kleinkunst ganz groß in Landin:

Das große Ganze - Kleine Stückchen Kleinkunst

Eine Rückschau

Am Sonnabend, den 23.04.2022 fand in der Landiner Kunst- und Kulturkirche ein ganz besonderer Abend statt.

Wir hatten ein Quartett von unterschiedlichen Künstlerinnen zu Gast, die ganz unterschiedliche Richtungen repräsentieren und doch zu einer harmonischen Vorstellung zusammenfanden.

Suse Wächter (Puppenspiel), Ulrike Krause (Tanz, Klavier und Gesang), Sonja M. Schultz (Autorin) und Jörg Schmid (Pfarrer, Flötist und Märchenerzähler) hatten spontan und improvisiert ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, welches dem Publikum einiges an Aktivität abverlangte und von Anfang an fesselte.

Der breite Bogen vom faszinierenden, teils tiefsinnigen Puppenspiel über lebendige Märchen-Erzählkunst, ernst-heiteren Tanzimprovisationen, Flötenspiel vom Feinsten, Puppen-Karaoke mit Lenin und Mickey Mouse bis hin zu berührender Reeperbahnmilieu-Lesung lies die gut zwei Stunden wie im Fluge vergehen. Das Publikum, immerhin sechzig bestens aufgelegte Menschen, auch aus Hamburg, Bremen, Berlin, verlangte stehend Zugabe.

Für unsere kleine Landiner Kirche war das ein kulturelles Highlight, sozusagen frischer Wind in altem Gemäuer.

Beeindruckend war auch der Rahmen, in dem die Veranstaltung stattfand: die Aufführungen profitierten von dem frisch restaurierten, historischen Kirchenraum mit den zarten, pastellfarbenen Ausmalungen und der aktuell stattfindenden Ausstellung vom Landiner Künstler Dirk Friese, dessen farbenfrohe Werke in einem gelungenen Kontrast dazu standen.

Vor der Aufführung und in der Pause sorgte Familie Reschke für den Getränkeverkauf - draußen vor dem von der untergehenden Sonne milde beschienenen Klinkergiebel des Westturmes.

Der Förderverein freut sich darüber, dass die bis vor kurzem nicht nutzbare Kirche nun ein solch angenehmer Ort der Freude und Begegnung geworden ist.

Unser Dank geht an die Künstlerinnen, an den Landkreis Havelland und die Kulturstiftung Havelland und an die großzügig spendenden Gäste – aber natürlich auch an alle, die tatkräftig diesen Abend erst ermöglichten und so unvergesslich gemacht haben.

 
Gert Dittrich
 

(Zum Vergrößern, bitte Bilder anklicken!)

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Endlich geschafft: die Erweiterung der Dorfkirche zur Kunst- und Kulturkirche Landin

Im September 2021 konnten die Sanierungsarbeiten in und an der Kirche abgeschlossen werden. Jetzt stehen noch die Pflasterung und Beleuchtung der Auffahrt aus und eine zweite Glocke ist auch in Auftrag gegeben.

Am 25. September fand dann endlich das ersehnte Fest statt, die sanierte Landiner Kirche auch als ein Begegnungsort für Kunst und Kultur einzuweihen (weitere Infos und ein Video dazu hier).

Nach dem erfolgreichen Start ging es an die Planung für dieses Jahr: Anfang April findet die 1. Vernissage mit Bildern von Dirk Friese, einem Landiner Künstler statt.

Zu besichtigen sind die Fotografien allerdings auch noch bei der zweiten Veranstaltung Ende April. Unter dem Titel „Das große Ganze – Kleine Stückchen Kleinkunst“ treten 5 Künstlerinnen und Künstler auf mit Tanz, Musik, Wort und Puppenanimation.

Weiterhin ist geplant: im Juli eine Ausstellung von Uthea Dormer (Malerei) und Uwe Sernow-Rose (Metallkunst), im Herbst ein Puppenspiel für Kinder (Berliner Puppenkoffer) und im Dezember ein weihnachtlicher Chorauftritt (Salto Tonale). Nähere Infos zu diesen Veranstaltungen werden zeitnah hier veröffentlicht.

Da die Kirche nicht durchgängig geöffnet ist, bitten wir um einen Anruf, um zu folgenden Besuchszeiten Einlass zu bekommen: Samstag und Sonntag von 11 - 19 Uhr und Montag bis Freitag von 16 – 18 Uhr, Telefonnummer: 033874 – 99 97 99.

Bisher organisiert ein ehrenamtliches Team die Kulturprojekte mit Hilfe des Vorsitzenden Gert Dittrich: Eva (Schneider), Hanka (Gregor), Kerstin (Schuil) und Tom (Müller). Doch wir freuen uns über Mitarbeit und Anregungen. Insbesondere wünschen wir uns noch den Kontakt zu Privatpersonen oder Firmen, die zu unseren einzelnen Veranstaltungen Geld spenden würden. Bitte eine Mail an kultur.landin@web.de schreiben.
 


Einladung zur Mitgliederversammlung
am 25.03.2022 um 18:00 Uhr in der Kirche Landin

Liebe Mitglieder und Freunde der Landiner Kirche,

es ist wieder soweit, die jährliche Mitgliederversammlung steht vor der Tür.

Im Mittelpunkt der Versammlung steht die Nutzung der Kirche. Dazu ist die Neuausrichtung des Vereins auf die Schwerpunkte Kunst und Kultur erforderlich.
Das Kulturteam hat schon beachtliche Erfolge erzielt und das trotz der pandemiebedingten Einschränkungen.

Auch die Umbaumaßnahmen sind fast abgeschlossen.
Noch offen, aber budgettechnisch fest eingeplant, ist die Pflasterung der Auffahrt und die Anschaffung der 2. Glocke.

Wir freuen uns auf viele Ideen, Vorschläge und eine intensive Diskussion.

Mit herzlichen Grüßen,

Gert Dittrich

Vorstand

 
Detailliertere Informationen sind unter dem folgenden Link zu finden: Einladung zur Mitgliederversammlung (PDF zum Download).


Neujahrsgrüße aus Landin

Der Förderverein wünscht allen Unterstützern, Mitgliedern und Freunden der Landiner Kirche ein gesundes und frohes neues Jahr.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke von der schönen Christvesper am Heiligen Abend.
Sie war pandemiebedingt wieder eingeschränkt aber dennoch erbaulich und stärkend.
Wir sind dankbar dafür, dass wir doch zusammenkommen konnten und einen insgesamt zurückhaltenden aber stimmigen Gottedienst abhalten konnten.
Herzlichen Dank dafür an Herrn Pfarrer Doepner, den Interpreten am Piano, den Sprechern des Wechseltextes und allen, die durch ihre Mithilfe diese schöne Veranstaltung ermöglichten.

Gert Dittrich

(Zum Vergrößern, bitte Bilder anklicken!)



Bericht in der Zeitschrift "Alte Kirchen"

Herzlichen Dank an Herrn Andreas Flender, Regionalbeauftragter Havelland des Förderkreises Alte Kirchen für die schöne Nachbetrachtung unserer Eröffnungsfeier vom 25.09.2021.
Beim Lesen wird die Erinnerung an einen sonnigen Tag in Gemeinschaft lebendig.


Einladung zur Christvesper am Heiligen Abend

Freitag, den 24.12.2021  um 14.00 Uhr
Kirche Landin, 14715 Landin

Liebe Landiner,

am 24.12.2021 um 14:00 Uhr ist es uns möglich, eine kurze Christvesper in der beheizten Landiner Kirche abzuhalten.

Natürlich unter Einhaltung der dann gültigen Infektionsschutzbestimmungen der EKBO nach der 3G-Regel. Diese verlangt auch eine namentlich Anmeldung der Teilnehmer.
Bitte gebt mir daher bis zum 18.12.2021 Bescheid, dann trage ich alle Teilnehmer in eine Liste ein. Die Besucherzahl ist begrenzt, mehr als 60 Personen können wir nicht einlassen.
Bitte den Geimpft- Genesen bzw. Getestet-Nachweis mitbringen.

Am Sonnabend, den 18.12.2021 ab 15:00 Uhr wollen wir die Kirche säubern und schmücken, wer möchte, ist herzlich gern dazu eingeladen.

Wir freuen uns auf einen friedlichen Heiligen Abend.

Euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße,

Gert Dittrich
Förderverein


Adventsgrüße aus Landin

In diesen von zunehmenden Einschränkungen geprägten Tagen, am Ende eines besonderen aber doch erfolgreichen Jahres möchte ich mich bei allen Freunden, geneigten Beobachtern und unermüdlichen Unterstützern der Landiner Kirche für das Interesse und die Zuwendungen bedanken.

Wie gern hätte ich es allen persönlich gesagt, beispielsweise auf unserem alljährlichen Weihnachtsmarkt (der coronabedingt nun zum zweiten Mal ausfiel) oder ersatzweise einem Adventssingen in der Kirche (ebenfalls pandemiebedingt abgesagt) oder wenigstens einem gemeinsamen Treff im Freien an der Feuerschale (aus Sicherheitsgründen garnicht erst angekündigt). Mehr als einmal kam der Gedanke: da haben wir nun unsere Kirche so schön wieder hergerichtet und können sie doch nicht so nutzen, wie wir möchten.
Aber im Moment geht es ja allen Initiativen und Gemeinschaftsprojekten ähnlich.

Aber ein paar schöne Ereignise konnten wir in diesem Jahr doch feiern: eine Taufe im Mai und die Eröffnungsausstellung am 25.09.2021 – die gab doch einen guten Vorgeschmack darauf, was wir in Zukunft hier alles erleben können. Pläne dafür gibt es schon genug.
Ich freue mich schon darauf, im kommenden Jahr diese Pläne mit euch in der Dorfgemeinschaft umzusetzen. Und noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, am Heiligen Abend eine Christvesper abzuhalten!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Gert Dittrich
Förderverein


Aktualisierter Bautenstandsbericht veröffentlicht

Nachdem rechtzeitig vor der Eröffnungsfeier noch die Restaurierung des Altars abgeschlossen werden konnte, legt das Planungsbüro IBS nun den aktualisierten Bautenstandsbericht zur Veröffentlichung vor.

Unter folgendem Link finden Sie den aktualisierten Bautenstandsbericht des Büro IBS.


Eröffnungsfeier der Kunst- und Kulturkirche Landin

Am 25. September 2021 fand endlich das ersehnte Fest statt, die sanierte Landiner Kirche auch als ein Begegnungsort für Kunst und Kultur einzuweihen.
Der Himmel gab seinen Segen dazu – bei sonnigem Wetter konnte sowohl in der Kirche wie außen herum entspannt gefeiert werden. Über 170 Menschen kamen an der Hygienekontrolle vorbei, so viele, dass leider nicht alle in die Kirche passten.

Das Programm eröffnete Gert Dittrich (Vorsitzender des Fördervereins), der die Gäste willkommen hieß und einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Sanierung gab. Hanka Gregor (Ortsvorsteherin) bedankte sich im Namen der Landiner bei den drei Hauptakteuren Gert und Sonja Dittrich und Dirk Friese mit Blumen und Geschenken. Andreas Tutzschke (Vorsitzender des Gemeindekirchenrats) betonte die Herausforderung für den GKR bei der Begleitung der Sanierung und wünschte für die weitere Kulturarbeit viel Erfolg.
Überraschend waren eine Vertreterin und der Bürgermeister aus der Partnergemeinde Sommerland angereist und brachten als Glück bringendes Geschenk eine handgeschmiedete Skulptur einer Sonnenblume aus Hufeisen eines Sommerländer Künstlers mit.

Ein Höhepunkt folgte: Ulrich Marcks weihte den weißen, digitalen Flügel ein. Er spielte mit Bravour Ausschnitte von Bach, Mozart und Schubert* und gab zu einzelnen Stücken kurze Erläuterungen. Tom Müller hielt eine berührende Rede, und eröffnete die Fotoausstellung „bei uns – ein Dorf im Wandel“. Weiter unten ist der Begleittext zur Ausstellung abgedruckt. Leider konnte Chris Dormer, der fotografiert und die Fotos bearbeitet hatte, nicht persönlich gewürdigt werden, da er verhindert war.
Bei dem schönen Licht wirkten die Fotos noch freundlicher und dort wie an den beiden Tischen mit den Bildern aus alten Zeiten gab es einen angeregten Austausch.

Vor der Kirche erinnerten die beiden Stände mit Speisen und Getränken ein wenig an mittelalterliche Feste. Die rundherum um die Kirche sitzenden Besucher wurden jedoch nicht nur durch leckere Kuchen, Salate, Würste erfreut, sondern Detlef Bendig sorgte mit Gitarre und Gesang für eine entspannte, heitere Stimmung.
Ein Nachmittag, der in guter Erinnerung bleiben wird – und nur möglich durch die vielen helfenden Hände beim Auf- und Abbau, beim Einkaufen, Herstellen und Verkaufen der kulinarischen Genüsse, bei der Hygienekontrolle, bei der Technik und durch die großzügige, unbürokratische finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung Rathenow und dem Landkreis Havelland: Vielen Dank!

* J.S. Bach: Drei zweistimmige Inventionen, W.A. Mozart: 1.Satz aus Klaviersonate A-Dur, KV 331, Franz Schubert: Zwölf Walzer aus Op.50.

 
Hier folgt ein Video, das anschaulich die schöne Stimmung vermittelt und noch einmal für alle, die nicht mehr in die Kirche rein kamen, eine Hörprobe von Ulrich Marcks Klavierspiel (Schubert) gibt.

 

Die Ausstellung "bei uns" wird mit folgendem Text von Tom Müller eingeleitet.

Er versucht, die Zuwanderung und stetige Veränderung eines Dorfes im Kontext von Einst und Heut zu benennen.  Das Miteinander im Nebeneinander zu beschreiben.  Einfach dieses Stückchen, welches Landin ein wenig besonders macht.

 

bei uns
ein Dorf im Wandel

 
 

»Die Landiner hab‘n die Ruhe weg«
Zitat eines Landiners 2021

 

In den Umbrüchen der letzten 100 Jahre liegen eine Vielzahl von Veränderungen hinter Landin.
Vom einstigen Gutsherrensitz mit klaren, feudalen Hierarchien bis zur heutigen Version der Menschen in ihren kleinen Einzelparadiesen war es ein langer Weg.
Ein durch Enteignungen, Neuanfänge und Zuwanderung geprägtes, ständig bewegtes Gefüge.

Ein Weg, der vom plötzlichen Fehlen der hohen Herrschaft als Hauptarbeitgeber und Leitfigur, sowie von Hunger, der sich oft wiederholenden Ungewissheit, aber auch vom Teilen geprägt wurde.
Ein Weg, der Krieg, Verluste, die Zwangskollektivierung der 60ziger und die darauffolgenden Jahre als Teil der LPG Freie Scholle Landin durchlebte.

Ein weiterer plötzlicher Umbruch in den 90zigern und die damit verbundene Neuorientierung jedes Einzelnen folgte und veränderte das Miteinander. Er wirkte sich auf jeden Einzelnen aus.
Er zerriss Gewesenes, hat Biographien beeinflusst, brachte jedoch auch neue Bewohner und nicht wenige Bautätigkeiten ins Dorf.

Integration, Leben mit dem Wechsel und Annahme von Neuankömmlingen – damals wie heute – eine Gemeinschaftsaufgabe.
Neben harter, täglicher Arbeit, neben etlichen Feiern, Feuerwehraktivitäten und Kulturfesten.
Kleines und großes Zusammenhalten in wechselhaften Zeiten. Teilen.
Zwischen Menschen.
Die Bewohner und das Dorfbild Landins wurden durch den stetigen Wandel geprägt.
Vielleicht das Geheimrezept für die Form von Miteinander, dessen Geist auch heute noch die meisten Dorfbewohner in sich tragen und die es Ankömmlingen ein wenig einfacher macht.
Das Alte bewahren und Neuem – wenn auch zaghaft, aber dennoch offen – zu begegnen, liegt in der Geschichte Landins.
100 Jahre Bewegung und Wandel mit dem Ergebnis, dass die Landiner nicht viel erschüttern kann.
Trotz manchem Unmut, trotz verschiedener Meinungen, trotz Wetter, trotz vielerlei Veränderungen und ständig neuer Lebensumstände, welche im Kleinen, sowie im Großen existierten. Gemeinschaft trotz Verschiedenheit. Das ist hier möglich. Ein eventueller Grund der heute fühlbaren Ruhe?

Auch die weitere »Besiedelung« mit vielen Neulandinern aller Art und Couleur seit den 90zigern gelang nicht zuletzt dank Toleranz und der besagten Ruhe.
Die Eigenschaft des »sich-auf-einander-Einlassens« war und ist ein wertvolles Gut.
Vielleicht nicht immer stolperfrei brachten sie jedoch auch einiges an Buntes in das Miteinander.
Kamen kreativer Geist, neue Beziehungen und Grüppchen, kleine und große Projekte zustande, welche dem Dorf Gestalt geben und einen Teil seines neuen Geistes ausmachen.
Dieses Neue wächst Stück für Stück auf dem Fundament der im Havelland bekannten stoischen Ruhe und wortkargen Ruppigkeit, welcher zumeist ein großes Herz innewohnt.
Neue Nachbarschaften und teils innige Freundschaften sind entstanden, aus denen wir noch lange voneinander lernen und in denen wir miteinander lachen können.
Diese Ausstellung versucht den Geist des Miteinanders im Kontext zur Geschichte abzubilden.
Dank den Menschen, die mit ihren Gesichtern dazu beitrugen.

Im Heute. Im Jetzt. Danke Landin...
 

 


 
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